Matthias Daum

Freier Wortarbeiter

In den Herzkammern der Warenwelt

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Ohne Logistik findet kein Teddybär von China nach Europa, keine Tomate von Spanien in die Schweiz, kein Päckchen von Wiedikon ins Berner Oberland. Logistik ist das Blut, das den Körper der Wirtschaft am Leben erhält. – Für das NZZcampus-Magazin war ich auf Reportage.

Superheldentod


Über die Maske hat er eine Skibrille gezogen, die Hände stecken in voluminösen Pelz-Handschuhen. Sieht so ein Bösewicht, ein «villain» aus? Eher ein verschrobener Kauz. Entsprechend klingen seine Alben. Sie sind raue Sample-Collagen, unterlegt mit kratzigen Beats. Aber das Konzert des US-Rappers Doom war… lesen Sie selber.

Jeder ein Master

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Lebenslanges Lernen: Was früher vernünftig schien, ist heute ein Monster geworden. Der Weiterbildungsmarkt gehört reformiert. Ansonsten verkommt die Wissensgesellschaft zur «learning society». – Dazu mein Artikel in der neusten Ausgabe der ZEIT.

Erzieht die Erzieher!

Schulen und Behörden drohen Eltern von Schulschwänzern mit saftigen Bussen. Doch einkassiert wird selten. Die Massnahme ist reine Symbolpolitik. Sogar die Lehrerverbände, die Bussen befürworten, sagen: «In schweren Fällen taugen Bussen nichts.» So betreffen die meisten gebüssten «Straffälle» unerlaubte Ferienverlängerungen. Um den «schweren Fällen» dennoch Herr zu werden fordern Bildungspolitiker nun eine schweizweite Elternbildung. – Dazu mein Artikel sowie eine Interview mit SP-Nationalrat Andy Tschümperlin (noch nicht online) in der heutigen NZZ.

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Die 1960er. In den Boomjahren mangelt es in der Schweiz an Fachkräften. Was tun? Jugoslawen anheuern. Denn im sozialistischen Staat herrscht Akademiker-Schwemme. Darunter den Arzt Kosta Ajdacic und den Maschinentechniker Krunoslav Katulic. – Meine Geschichte über die vergessene Mitarbeiter von Jugoslawiens Eliten am Wirtschaftswunder Schweiz. Heute in der NZZ.

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«Die ganze Welt lernt heute Mandarin»

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Chinesische Popmusik stammt meist aus Taiwan oder Hongkong. Denn Pop-Stars waren den Kommunisten lange suspekt. Man hatte genug Helden. Doch nun entdeckt Peking die Macht der Pop-Kultur. – Dazu mein heutiger Artikel in der NZZ.

Und hier noch: Der skandalträchtige Auftritt der taiwanesischen Girlgroup S.H.E. an der Neujahrsgala 2008 des chinesischen Staatsfernsehens CCTV.

Sowieso die Frau, vor der sich Deng Xiao Ping fürchtete.

Und: Jay Chous Tee-und-Kräuter-Rap:

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Seit Jahrhunderten trotzen die Niederlande dem Meer. Riesige Deiche halten die Fluten zurück. Nun denkt man um. Schwimmende Städte sollen das Land vor dem Untergang bewahren. – Darüber schreibe ich im heutigen Wissenschaftsteil der NZZ.

Federführend bei dieser «floating architecture» ist das niederländische Architekturbüro Waterstudio.nl – Dass die Idee nicht neu ist, zeigt ein Blick in die utopische Literatur und die Architekturgeschichte. Auch darüber schreibe ich in der NZZ. (Mit herzlichem Dank an Kunsthistoriker Thomas Gnägi für die Hilfe bei der Recherche.)

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Richard Buckminster Fuller. «Triton City» (1968).

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Kenzo Tange. «Plan for Tokyo» (1959).

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Kiyonori Kikutake. «Marine City»

Episches Büezer-Curling

Die NZZ hat ein Herz für Randsportarten. Also schickte man mich in eine saukalte Eishalle am Fuss der Rigi. Melde hiermit: Auftrag ausgeführt!

Bildquelle: Christoph Ruckstuhl/NZZ

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Der Westen hat einen verstellten Blick auf den chinesischen Städtebau. Die Metropolen im Reich der Mitte sind mehr als eine Kopie westlicher Ideen: Das Land erfindet die Stadt neu, sagt der Soziologe Dieter Hassenpflug. Sein Blick auf die Stadtentwicklung im Reich der Mitte öffnet Augen. Auch chinesische. – Hierzu meine Reportage im heutigen Feuilleton der NZZ.

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Zusätzliche Bilder finden sich hier.

Und damit man sich ein Bild machen kann, wo die beschriebenen New Towns liegen: Unten stehend eine Google-Map. Hinweis: Die Metro-Linie lassen sich einblenden.


Der urbane Code Chinas auf einer größeren Karte anzeigen

Beim Alltäglichen sparen und gleichzeitig auf die Prise Luxus nicht verzichten: Schweizer konsumieren widersprüchlich, auch in der Wirtschaftskrise. Davon profitieren etwa Technik-Consultants oder Eierhändler – zwei Firmenbesuche. Nachzulesen in der heutigen NZZ.

Ebenfalls in der NZZ findet sich das Interview mit Trendforscherin Karin Frick. Sie erklärt, weshalb «weniger ausgeben» eine Art Bussetun in der Warenwelt ist – solange es den Betroffenen nicht ans Eingemachte geht.

Bildquelle: Flickr

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