
Das Bild täuscht: Am Genfersee herrscht Platzmangel. Das Bauland ist knapp. Vieles ist überbaut, manches wird gehortet. Für die NZZ wälzte ich Statistiken und Studien des Bundes, der Credit Suisse sowie von Wüest & Partner und wühlte in den Medienarchiven. Heraus kam der heutige Artikel in der NZZ.
Was keinen Platz mehr fand, war eine kurze Nebengeschichte zum Welschen, seinem Auto und der S-Bahn. Aber meiner Blogleserschaft will ich es nicht vorenthalten. Denn: Gut ausgebaute Verkehrswege sind ein wichtiger Standortvorteil. Auch am Genfersee. Die Autobahnen 1 und 9 verbinden den Seebogen. Doch auf der Strecke zwischen Lausanne und Genf herrscht dauernd Staugefahr. Also ab auf die S-Bahn. Nur, was legitimiert deren Name? Sind sie doch in Tat und Wahrheit einstöckige Regionalzüge, die mit angejahrtem Rollmaterial verkehren. Die Verbindungen zwischen den Städten gewährleisten Intercity- und Interregio-Züge. Ob ein S-Bahn-Ausbau das Stauproblem lösen würde? Wie der Mikrozensus zum Verkehrsverhalten (2005) des Bundesamtes für Raumentwicklung zeigt, macht eine gut ausgebautes S-Bahn-System 10 Prozent der Autofahrer zu ÖV-Konvertiten. Während am Genfersee 39 Prozent der Pendler das Auto benützen, sind es um Zürich deren 29. Beliebter ist das Auto nur noch – genau, im Tessin.
Passend dazu widme ich mich als nächstes der Frage, wie der ÖV-Ausbau die Schweizer Landschaft verändert hat.
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Das Einfamilienhaus überwuchert die Schweiz wie ein Krebsgeschwür. Es macht unfrei. Sein Garten versklavt unschuldige Kinder. Schluss damit, meint der Architekturkritiker Benedikt Loderer. Aber: Er spricht gegen eine Wand. – Nachzulesen in der NZZ.

Architekten und Raumplaner verabscheuen das Einfamilienhaus. Seit über 50 Jahren schreiben sie dagegen an. Genützt hat es nichts. Zeit für eine neue Strategie, meint der junge Architekt Stefan Kurath. Und sticht in ein Wespennest. Nachzulesen in der NZZ.
UPDATE: Auf der Website der Architektur- und Designzeitschrift Hochparterre hat Redaktor Philipp Maurer einen Kommentar zum Kurath-Porträt veröffentlicht.

Die Neue Regionalpolitik des Bundes legt das Schicksal des ländlichen Raums in dessen eigenen Hände: Der Innovation und dem Unternehmertum gehört die Zukunft. Doch: Was tun auf dem Lande? – Hier mein Artikel in der heutigen NZZ.

Schweizweit sind zurzeit rund 50 Tourismus-Resorts in Planung. Die Idee der Freizeit-Retortenstadt ist jedoch bereits über 40 Jahre alt. Die Entstehung damals erbauter Anlagen wie Thyon 2000 weist auffallend viele Parallelen zur heutigen Entwicklung auf. Meine Reportage über die Alpen-Resorts aus den 1960er Jahren und ihre Wiedergänger in der Gegenwart findet sich in der heutigen NZZ.
Exklusiv für meine Blog-Leserschaft: Ein iPhone-Blick in die Ferienwohnung in Thyon 2000.
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An der Zürcher Goldküste machten in den letzten Jahren einige Luxus-Restaurants exorbitant teurem Wohnraum Platz. Im heutigen Inland-Teil der NZZ gehe ich diesen neuen Facetten im Kampf um die Seeufer nach – und stelle einer Psychoanalytikerin die Frage, weshalb Immobilien an Seelage oder mit Seesicht so gefragt sind.
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