
Die Welt ist eine Datenbank, in der wir alle Suchende und Gesuchte sind, sagt Technikhistoriker David Gugerli von der ETH Zürich. Die Konsequenzen dieser tabellarischen Ordnung werden jedoch erfolgreich verdrängt. Mein Interview mit Gugerli findet sich in der heutigen NZZ.
Das Bild zeigt Eduard Zimmermann, dessen Sendung «Aktenzeichen XY … ungelöst» Gugerli in seinem Buch als eine von vier Suchmaschinen avant la lettre beschreibt.
Was im Blatt nicht mehr Platz fand, ist ein kurzer Exkurs zu den Problemen der Geschichtswissenschaft mit der Software-Historie:
«Es ist ein Grundproblem der Technikgeschichte, dass man sich mit technisch nicht mehr gültigen Lösungen zu beschäftigen hat. Erschwerend kommt bei der Software-Geschichte hinzu: Programmcode zu lesen ist etwas extrem Schwieriges. Zudem kann man die Software vielfach nicht mehr in Betrieb anschauen, weil die entsprechenden Rechnern nicht mehr funktionieren».
Übrigens: Dass Gugerli eine grosse Affinität zur Technik hat, zeigt nur schon der Blick auf sein Pult. Statt Bücherstapel oder einer angejahrten Hermes Baby prangen dort zwei (!) grosse Flachbildschirme.

Elektronische Patientendossiers könnten Betroffenen erleichterten Einblick in die eigene Krankengeschichte geben. Oder: weshalb Daten bei Privaten nicht grundsätzlich in schlechteren Händen als beim Staat sind. Nachzulesen im heutigen Tages-Anzeiger. (Die Verlinkung folgt.) – Womit gleichzeitig ein weiteres Puzzleteil meiner Diversifizierungsstrategie publik gemacht wäre…
Für ein Porträt suche ich einen Schüler oder eine Schülerin, der oder die intensiv Online-Kommunikationsmittel wie Skype, Chat, MSN, Foren etc. zum Lösen von Hausaufgaben nutzen. Für Hinweis sei bereits im Voraus gedankt…
dau. ist bis und mit 22. April 2008 offline.
Quelle: NZZ (Nicolas Bischof)
Heute im Blatt: die Blogger-Reportage. (Um allfälligen bissigen Bemerkungen vorzubeugen: Die Verlinkung der Blogs im Online-Text sollte noch erfolgen.)
Das Erscheinungsdatum der Blogger-Reportage wurde verschoben, sie sollte nun am 29. März erscheinen. Wie gesagt: «it’s holzverarbeitende Industrie, baby!»
Eben wurde mir der Erscheinungstermin meiner Blogger-Reportage zugetragen: 15. März 2008 im Inlandteil der Neuen Zürcher Zeitung. Und jeder Online-Maniac, der jetzt spottet über die Zeitspanne zwischen Recherche und Publikation, dem sei gesagt: «it’s holzverarbeitende Industrie, baby!»
27.02.2008, 11:33 Uhr
von Matthias Daum
abgelegt unter NZZvotum, Online

Ab nächstem Montag, 3. März widmet sich NZZvotum dem Thema «Schule – quo vadis?».
Es debattieren der Bildungsrat Hanspeter Amstutz sowie der Leiter der Pädagogischen Arbeitsstelle des Dachverband Schweizer Lehrerinnen und Lehrer, Anton Strittmatter.
Heute in der Neuen Zürcher Zeitung erschienen, mein Artikel zum Thema «Musik-Blogs».
04.02.2008, 18:52 Uhr
von Matthias Daum
abgelegt unter Online
Die Voraussetzungen sind ideal: wer gerne schläft, gerne kocht, einst mit einem Dackel namens Seppo die (Hausfrauen)-Zeitungsspalten unsicher machte und ein Faible für Kryptozoologie hegt, der muss ein begnadeter Blogger sein. Et voilà: das Blog «semper sublimis» des geschätzten Herrn Grillandus.