Wie einige von euch bereits wissen, bin ich seit einiger Zeit auf der Suche nach Erfahrungsberichten zum Thema «Cyberbullying», dem Mobbing in der virtuellen Welt. Falls ihr von Bekannten, Freunden oder Verwandten wisst, welchen derlei Unbill widerfahren ist, wäre ich froh um einen Hinweis. Anonymität ist selbstverständlich garantiert!
Anno domini planten die Schweizer ÖV-Betriebe die Einführung eines landesweit gültigen elektronischen Tickets. Das Projekt hiess «Easy Ride» – und wurde 2001/02 aus diversen Gründen begraben. Heute setzen SBB & Co. wieder auf papierene Ticket und schaffen für mehrere Millionen Billettautomaten an. Derweil zeigt das Beispiel der Niederlande, welche das E-Ticketing-System Hongkongs adaptierten, dass sich ein E-Ticketing-Projekt auch über die Grenzen einer begrenzten städtischen Agglomeration hinaus umsetzen lässt. Hierzu mein Artikel in der heutigen Mobil-Beilage der NZZ.
Lerne: Die unliebsame Schwiegermutter auf die Schnelle «ab ins Heim» zu schicken, ist in der Stadt Zürich unmöglich! Und: Die Mär von den unbeliebten Altersheimen kann wohl definitiv ad acta gelegt werden.
Zurzeit arbeite ich, mitunter, an einem Artikel zum Thema «Wie haben Mobilkommunikation und E-Mail unser Ferienverhalten verändert».
Hierzu bin ich auf der Suche nach kurzen Erfahrungsberichten.
Will heissen: Nehmt ihr eure Handys mit in die Ferien? Beantwortet ihr geschäftliche bzw. private Anrufe?
Ruft ihr eure E-Mails in den Ferien ab? Wenn ja, wo? Per mobilem Empfangsgerät (BlackBerry, iPhone etc.) oder in einem Internet-Café, einer Hotel-Lobby?
Wie geht ihr mit den E-Mails um, die sich nach den Ferien in eurer Inbox ansammeln? Wie lange dauert es, bis dieser Pendenzenberg abgebaut ist im Verhältnis zur Anzahl Tage, die ihr abwesend wart?
Und ganz grundsätzlich: hat das Immer-erreichbar-sein euer Ferienverhalten geändert? Geht ihr nur noch kürzere Zeit, dafür häufiger in die Ferien?
Ich würde mich freuen, von euch zu lesen. Entweder hier in den Kommentaren oder per E-Mail auf mdaum {at} gmx {dot} ch
Übrigens: ich werde euch nicht namentlich erwähnen.
Übrigens arbeite ich für ein Buchprojekt des Chronos’ Verlages an einer längeren Geschichte zum Bündner-Rap. Diesbezüglich Inputs und Quellenhinweise sind jederzeit herzlich willkommen.
Gestern durfte ich ein paar Stunden in den heiligen Hallen des Dolder Grand (yeahyeahyeah!) verweilen. Hotelleriesuisse hatte zum «Tag der Schweizer Hotellerie» geladen. Heute ist in der NZZ nachzulesen, was man in Zürichs «City-Resort» debattierte.
Matthias Daum. Studium der Geschichte, Philosophie und Kunstgeschichte an der Uni-
versität Zürich. Schreibt für die Neue Zürcher Zeitung, die NZZ am Sonntag und DIE ZEIT. Er ist auch für die redaktionelle Betreuung des NZZ-Polit-Blog NZZvotum verantwortlich.