
Einst kutschierte er erholungsuchende Werktätige in die Sanatorien der Krim. Heute sind im Trolleybus von Simferopol nach Jalta die Rentner in der Überzahl. Ein Reisebericht und drei Lektionen Verkehrsgeschichte. – Heute nachzulesen in der Mobil-Beilage der NZZ.
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Sie prangen auf Pfosten, Abfalleimern, Tramhäuschen oder Verkehrs-signalen: Aufkleber. Die einen markieren Territorien, andere werben, dritte sind Kunst. Betrachtungen eines urbanen Phänomens. – Heute nachzulesen in der NZZ auf Seite 15.
Bildquelle: NZZ/Matthias Wäckerlin
10.08.2009, 20:30 Uhr
von Matthias Daum
abgelegt unter NZZvotum

Heute auf NZZvotum lanciert: Die Debatte zur Schweizer Familienpolitik. Es diskutieren: Der Ökonomieprofessor Reiner Eichenberger (von ihm stammt das Zitat im Blog-Titel), FDP-Nationalrat Filippo Leutenegger, CVP-Nationalrätin Lucrezia Meier-Schatz sowie Nadine Hoch, Präsidentin Tagesfamilien Schweiz.
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Schweizweit fordern Bürger-Komitees und Politiker: Hochspannung unter den Boden! Zum Beispiel im Reusstal. Doch sind Erdkabel tatsächlich ökologischer? – Hierzu mein Artikel in der heutigen NZZ.
Auf das Thema Strommasten brachte mich übrigens das neue (mässig gelungene) Buch von Alain de Botton, in dem er die englische Pylon Appreciation Society vorstellt.
Die Strommasten-Liebhaber mögen etwas verschroben sein. Doch ihr Einsatz für diese Ikonen des öffentlichen Raums ist nicht nur ein Spleen. Schliesslich geht es in der Debatte um die Erdverlegung auch (oder vor allem) um Ästhetik. Und um ein romantisches Verständnis von Kulturlandschaft. Oder anders gefragt: Was unterscheidet den Hochspannungsleitungsmasten von der Kuhweide, der Luftseilbahn, den Weinbergen? Denn: menschgemacht sind sie alle. Werde mich bei Gelegenheit mal diesem Aspekt widmen…

Nun: das Erwachsensein. Die Matura ist bestanden, vor sich hat die 20-jährige 22-Jährige die letzte Dekade Freiheit. Doch die errungene Autonomie ist gefährdet. Es drohen Kinder, Küche, Krippe. Also stemmt sich die Zürcher Rapperin Anna gegen ihr Schicksal: «Egal, was d’seisch, ich säge: trotzdem»! – Die Fortsetzung meiner CD-Besprechung findet sich in der heutigen NZZ.

Die Stadt Biel ist ein Musterbeispiel für erfolgreiche Stadtentwicklung. Nun plant sie auf dem brachliegenden Expo-Areal eine visionäre Seestadt und sucht verstärkt die Zusammenarbeit mit der Agglomeration. Doch in Biels Keller modert eine Planungsleiche: der Autobahnanschluss «Bienne-Centre». Die ganze Geschichte gibt es nachzulesen in der heutigen NZZ.
Bildquelle: Stadt Biel
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UPDATE: 12.10.09
Nun will auch Solothurn einen See. Die Aare ist der Stadt nicht genug. Also liess man sich vom Architekturbüro Herzog & De Meuron eine Wasserstadt entwerfen. 500 Millionen Franken sollen verbaut werden. Inspirieren liess man sich von Port Grimaud in Südfrankreich. Nur: Wer will auf der Aare segeln? Wer seine Luxusyacht parken? Und seit wann herrschen am Jurafuss mediterrane Temperaturen?

Was feiern die Schweizer am 1. August? Den Rütlischwur, sich selbst oder die Liebe zu «Frauenfürzen»? Für die Welt am Sonntag habe ich mir hierzu einige Gedanken gemacht.
Das Bild zeigt das Entrollen der grössten Schweizer Fahne an einer Felswand des Säntis, wo man den 75. Geburtstag der Luftseilbahn feiert. Heute Sonntag wird die Fahne wieder eingeholt.
2009 stehen Hauseigentümern in der Schweiz über 270 Millionen Franken an Fördergeldern für energetische Sanierungsmassnahmen zur Verfügung. Während meine «NZZ»-Kollegen über die kantonalen Unterschiede bei den Förderungsprogrammen und die Verteilung der Gelder aus dem Klimarappen schrieben, sprach ich mit Claudia Schwinn, Expertin für den neuen Gebäudeenergieausweis der Kantone (GEAK).