
Seit Jahrhunderten trotzen die Niederlande dem Meer. Riesige Deiche halten die Fluten zurück. Nun denkt man um. Schwimmende Städte sollen das Land vor dem Untergang bewahren. – Darüber schreibe ich im heutigen Wissenschaftsteil der NZZ.
Federführend bei dieser «floating architecture» ist das niederländische Architekturbüro Waterstudio.nl – Dass die Idee nicht neu ist, zeigt ein Blick in die utopische Literatur und die Architekturgeschichte. Auch darüber schreibe ich in der NZZ. (Mit herzlichem Dank an Kunsthistoriker Thomas Gnägi für die Hilfe bei der Recherche.)

Richard Buckminster Fuller. «Triton City» (1968).

Kenzo Tange. «Plan for Tokyo» (1959).

Kiyonori Kikutake. «Marine City»
Die NZZ hat ein Herz für Randsportarten. Also schickte man mich in eine saukalte Eishalle am Fuss der Rigi. Melde hiermit: Auftrag ausgeführt!
Bildquelle: Christoph Ruckstuhl/NZZ

Der Westen hat einen verstellten Blick auf den chinesischen Städtebau. Die Metropolen im Reich der Mitte sind mehr als eine Kopie westlicher Ideen: Das Land erfindet die Stadt neu, sagt der Soziologe Dieter Hassenpflug. Sein Blick auf die Stadtentwicklung im Reich der Mitte öffnet Augen. Auch chinesische. – Hierzu meine Reportage im heutigen Feuilleton der NZZ.

Zusätzliche Bilder finden sich hier.
Und damit man sich ein Bild machen kann, wo die beschriebenen New Towns liegen: Unten stehend eine Google-Map. Hinweis: Die Metro-Linie lassen sich einblenden.
Der urbane Code Chinas auf einer größeren Karte anzeigen

Beim Alltäglichen sparen und gleichzeitig auf die Prise Luxus nicht verzichten: Schweizer konsumieren widersprüchlich, auch in der Wirtschaftskrise. Davon profitieren etwa Technik-Consultants oder Eierhändler – zwei Firmenbesuche. Nachzulesen in der heutigen NZZ.
Ebenfalls in der NZZ findet sich das Interview mit Trendforscherin Karin Frick. Sie erklärt, weshalb «weniger ausgeben» eine Art Bussetun in der Warenwelt ist – solange es den Betroffenen nicht ans Eingemachte geht.
Bildquelle: Flickr

Das Pendeln verleiht unserem Leben Stabilität. Damit lassen sich Familie und Beruf unter einen Hut bringen. Aber ist die Trennung von Arbeit und Wohnen zukunftsfähig? – Habe hierzu für die NZZ etwas geschrieben.
Bildquelle: NZZ/Christian Beutler

40 Prozent aller Schweizer Akademikerinnen haben keine Kinder. Sagt man. Genaue Zahlen kennt niemand. Trotzdem fordert man mehr Eliten-Kinder. Dabei kaschieren ökonomische Argumente das ideologische Gezerre. – Hierzu mein Artikel in der heutigen NZZ. Dazugestellt ein Interview (nicht online) mit der Ökonomin Sabina Littmann-Wernli. Sie sagt: die Vereinbarkeit von Beruf und Familie ist wichtiger als die Geburtenrate.
Den arbeitstätigen Frauen widmete sich auch The Economist in seiner aktuellen Ausgabe. Dabei erwähnen die Londoner Kollegen auch die Schweiz. Und wagen sich auf die Äste. Sie schreiben: «In Switzerland 40% of professional women are childless». Quelle? Keine.
Ergänzung 06.01.10: Der Demografie-Chef des Bundesamtes für Statistik wies mich noch auf folgende Studie von Prof. Philippe Wanner hin: «Pour les générations 1960-1964, il obtient 38.6% de femmes sans enfant pour les universitaires.» Datenbasis bildet die Volkszählung 2000. Das ändert aber nichts daran, dass die aktuellsten Zahlen zehn Jahre alt sind – wie im Artikel beschrieben.
Bildquelle: Southworth & Hawes, Unidentified Mother & Child, Daguerreotypie, ca. 1850.