Gutes tun wird zum Business. Banken spielen Philanthropen, die Wissenschaft entdeckt ein neues Forschungsfeld. Eine Goodwill-Branche entsteht. – Meine Geschichte in der NZZ vom 13. April.
Freier Wortarbeiter
Gutes tun wird zum Business. Banken spielen Philanthropen, die Wissenschaft entdeckt ein neues Forschungsfeld. Eine Goodwill-Branche entsteht. – Meine Geschichte in der NZZ vom 13. April.
«Es Dach über em Chopf» reicht heute nicht mehr. Häuser von heute müssen viel mehr sein. Mitunter energiesparend. Wie die Raumzelle SELF der EMPA; die wenige Tage vor der Artikelpublikation in Flammen aufging.
Oder der sanierte Altbau. Eine Spezialität des Zürcher Architekten Karl Viridén.
Das Problem dabei: Energieeffizienz kostet. Günstige Wohnungen sind sowieso Mangelware. «Für die Wunschwohnung fehlt meistens das Geld», sagt Margrit Hugentobler, Leiterin des ETH-Wohnforums. – Die drei Artikel erschienen in den letzten Wochen in der Immobilien- und einer Energie-Beilage der NZZ.
Damit eine Stadt im globalen Standortwettbewerb besteht, muss sie in Kultur investieren, so das Mantra der Stadtentwickler von Barcelona bis Zürich. Falsch, zeigt eine neue Studie. – Hierzu mein Artikel in der NZZ am Sonntag vom 18. April 2010.
Die Studienautoren widerlegen den Ökonomen Richard Florida und seine extrem populären Theorie von der Creative Class. Sie belegen: Weder sind Kreative mobiler, noch locken «weiche Faktoren» sie in fremde Städte. Will heissen: Kultur macht zwar viel Arbeit. Aber im Wettbewerb um die hellen Köpfe nützt sie kaum.
Als polemisches web-only Schmankerl noch dies: Wer sich von jemandem beraten lässt, der so wohnt, der hat nix besseres verdient, als einen Heissluft-Wanderprediger.
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