Matthias Daum

Freier Wortarbeiter

Unser Heim

Familie K. kauft ein Haus
Einfamilienhäuser sind umstritten. Für die einen sind sie Landfresser, für die anderen Lebensziel. Vor allem aber ist das Eigenheim gebauter Widerstand gegen das flexible Menschsein. Man schafft sich einen Lebensmittelpunkt. Zum Beispiel: Familie Kumli. Für eine NZZ-Reportage habe ich sie besucht.

Bild: Christoph Ruckstuhl/NZZ

Agrarrevolution aus dem All

Präzisionslandwirtschaft

Welthunger, Umweltbewusstsein, Klimawandel: Die Landwirt- schaft steht vor riesigen Heraus- forderungen. Eine Lösung lautet « Precision Farming». Dann führe der Bauer in Zukunft mit dem Navigationsgerät aufs Feld. – Dazu mein Artikel im NZZ-Wissenschaftsteil.

Bild: Adrian Baer/NZZ

Grossmacht mit Grips

China Education

Chinas Forschung rückt auf. Das Land ist hinter den USA die zweitgrösste Wissenschaftsnation. Aber auf den ersten Nobelpreisträger wartet Peking weiterhin. Es mangelt an Exzellenz und Freiheit. – Hierüber habe ich für die NZZ am Sonntag einen grösseren Artikel geschrieben.

Wer sich für chinesische Wissenschaftsgeschichte interessiert, dem lege ich das Werk des grossen Joseph Needham ans Herz. Die Needham-Biografie von Simon Winchester ist zwar etwas geschwätzig, man erhält dafür eine Ahnung von Needhams schillernder Persönlichkeit. Die wichtigste Frage, die den Forscher umtrieb, behandelt das Buch aber nur am Rande. Zeitlebens fragte sich Needham: Wie konnte es sein, dass eine Wissenschaftsgrossmacht wie das alte China plötzlich derart ins Hintertreffen geriet? In seinem 27(!)-bändigen opus magnum «Science and Civilisation in China» geht er der Frage nach. Eine gute Zusammenfassung der theoretischen Erkenntnisse bietet der Suhrkamp-Band «Wissenschaftlicher Universalismus – Über Bedeutung und Besonderheit der chinesischen Wissenschaft».

Das Bild zeigt schlafende Studenten-Eltern in der Turnhalle der Central China Normal University in Wuhan. Sie begleiteten ihre Kinder am ersten Uni-Tag.

Ohne «Schnäbi», mit Eiern

Rappende Frauen sind immer noch Exoten. Auch in der Schweiz. Nun präsentiert die 23-jährige Bernerin Steff la Cheffe ihren Erstling «Bittersüessi Pille». Ein Versprechen.

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Stiftungen, Unternehmen und Private engagieren sich an Schweizer Hochschulen. Diese beteuern, dass die Freiheit von Lehre und Forschung nicht gefährdet sei. Doch auch an der Uni gilt: Wer zahlt, befiehlt. – Mein Artikel in der heutigen NZZ.

Zum Bild: Der Name des Römers Gaius Maecenas (70–8 v. Chr.) wurde zur Bezeichnung für wohlhabende Förderer von Kunst und Wissenschaft. Hier in einem Gemälde von Giovanni Battista Tiepolo (am linken Bildrand).

Kleine Helferlein

Mit einem Smartphone wie dem iPhone kann man viel mehr als bloss telefonieren – zum Beispiel Flöte spielen, Berggipfel bestimmen und Bier trinken. – Für das NZZ Folio habe ich ungewöhnliche Geschichten hinter diesen Apps gesammelt.

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