Denker außer Dienst
Architekten gehören zu den schärfsten Kritikern der “Hüsli-Schweiz”. Doch die Raumplanung überlassen sie lieber anderen.
Architekten gehören zu den schärfsten Kritikern der “Hüsli-Schweiz”. Doch die Raumplanung überlassen sie lieber anderen.
Eine Hochbahn sollte das Detroiter Zentrum zu neuem Leben erwecken. Doch sie entpuppte sich nicht als Heilmittel, sondern als Flop. Heute droht ihr das Aus.
Zürich will Modellstadt für ökologisches Bauen werden. Bleibt die Ästhetik dabei auf der Strecke?
Weshalb allein Architekten bestimmen, wie Schweizer Schulen aussehen.
Die einen arbeiten an der Aufwertung unserer Städte, andere hauchen Touristenorten neues Leben ein: Was Niederländer in der Schweiz tun.
Wenn an der Oberfläche der Platz knapp wird, heisst die Standardantwort: Baut in die Höhe! Dem widersprechen immer mehr Stadtplaner. Für sie liegt die Zukunft unter der Erde.
Zürich, Genf und Bern gehören nicht zu den besten Metropolen der Welt. Auch wenn das die Ranglisten von Mercer, Forbes, Monocle, Economist & Co. behaupten.
Prominente Ökonomen wollen die Schweiz zum Stadtstaat à la Singapur machen. Aber um Raumplanung geht es den usual suspects der Schweizer Liberalismusszene nur am Rande. Sie wollen, bewusst oder nicht, was einige von ihnen bereits in den 90er Jahren versuchten: das Schweizer Gemeinwesen umpflügen.
Sprechen wir über die neue Enge im Land, so meinen wir den öffentlichen Raum. Denn im Privaten geniessen die Schweizer immer mehr Platz. Das Symbol dafür ist der Single-Haushalt …