DIE ZEIT
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Notizbuch

27. April 2015

Interview Badener Tagblatt

Seit bald sieben Jahren bringt die deutsche Wochenzeitung «Die Zeit» einen eigenen Schweiz-Bund heraus. Geschrieben wird dieser nicht etwa in Zürich oder Bern, sondern im Kornhaus an der Kronengasse in Baden. Seit über einem Jahr wird die Redaktion vom Zürcher Matthias Daum (35) geleitet. Die Region kennt er dank den Recherchen zu seinem Buch »Daheim« aber sehr gut. Im Interview sagt er, warum in Baden durchaus Dinge passieren, die national relevant sind – und warum der Fall Geri Müller aber in der Schweiz-Ausgabe der ZEIT kein Thema war.

Hier geht es zum Interview.

08. April 2015

Unterwegs in der Agglo mit dem SRF Kulturplatz

Die Autoren Matthias Daum und Paul Schneeberger sind überzeugte Städter. Doch sie versuchen sich immer wieder vorurteilslos dem Massenphänomen Agglomeration zu nähern. Ist Agglo Pragmatismus? Gar die eigentliche Schweiz? Eine Suche nach dem Wesen der Agglomeration. In Uster, der drittgrössten Stadt des Kantons Zürich, geben derweil Schülerinnen und Schüler einem Prozent der Einwohnerschaft ein Gesicht, indem sie 333 zufällig ermittelte Stadtbewohnerinnen und -bewohner kennenlernen und fotografieren.

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11. Februar 2015

Interview Medienmagazin Edito+Klartext

Matthias Daum (35) ist seit Anfang 2014 Büroleiter Schweiz der deutschen Wochenzeitung DIE ZEIT. Und damit verantwortlich für die drei Schweizer Seiten. Eine Begegnung

Hier das PDF downloaden.

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27. Oktober 2014

Rede an DV der SP Schweiz

Gastreferat, gehalten am 25. Oktober 2014 an der Delegiertenversammlung der SP Schweiz in Liestal.

Sehr geehrter Herr Bundesrat

Sehr geehrte Damen und Herren

Eigentlich ist es unglaublich! Fast die Hälfte der Schweizer lebt in der Agglomeration. Fast die Hälfte der Wählerinnen und Wähler wohnt in diesem Nicht-Stadt-Nicht-Land, in Härkingen, Dürnten oder Vuadens, in Wallisellen, Münchenstein, Belfaux oder Köniz. Darunter der eine oder andere Bundesrat und Parteipräsident.

Ja, die SP ist fest in den Händen der Agglos. Aber die zweitstärkste Partei der Schweiz, also Sie, merken erst jetzt, im Jahr 2014, knapp 12 Monate vor den eidgenössischen Wahlen, dass Sie sich um diese Menschen kümmern sollten?

Nun, mit dieser Ignoranz gegenüber der relativen Mehrheit im Land sind Sie nicht allein.

Meine eigene Zunft leidet ebenfalls darunter. Lieber schreiben meine Kollegen über die hippsten Trends oder über die bluemigsten Trögli. Über die Stadt und das Land; oder das, was sie sich in einer durch und durch urbar gemachten Schweiz unter Land vorstellen. Bi dä Lüüt meint: Alpenidylle oder glitzernde Boomtown. Alles, was dazwischen liegt, ist im journalistischen wie politischen Tagesgeschäft drive-through-country.

Es existiert nur in Themenwochen, Sonderbeilagen oder in der Persiflage. Etwa, wenn der Komiker Mike Müller im Schweizer Fernsehen den Vorzeige-Albaner Mergim Muzzafer spielt, der aus seinem Schlieremer Wohnzimmer dem TV-Publikum die Schweiz erklärt.

Das wollten meine Kollege Paul Schneeberger und ich ändern. Deshalb fuhren wir ein Jahr lang in einem alten Volvo 940 Polar durch die Agglomerationen der Schweiz. Daraus entstand ein Buch mit dem Titel: »Daheim«.

Wir erfuhren im wortwörtlichen Sinn: Wer Geschichten aus der Agglomeration erzählt, erzählt Geschichten aus einem dynamischen Land.

Nicht mehr in den Städten, sondern in ihren weitgefassten Vororten entsteht die Schweiz von morgen.

Im 21. Jahrhundert sind die Vorzeichen vertauscht: Was man früher der Kernstadt zuschrieb, dass nämlich dort der Fortschritt und das von der Norm Abweichende zu Hause sei, gilt heute für die Agglomeration.

Fahren Sie nach Spreitenbach: Dort konserviert man ein Dorf und stampft daneben eine Retortenstadt aus dem Boden. Fahren Sie nach Dietikon: Dort wächst auf einer Industriebrache ein nigelnagelneues Quartier als eine Art Städtebau-Best-Of. Oder fahren Sie nach Ebikon: Dort entsteht ein gigantisches Einkaufszentrum, finanziert mit Petrodollars aus Abu Dhabi.

Ja, in der Agglomeration ist nicht nur erlaubt, was nicht stört, wie die rotgrünen Poeten der grössten Schweizer Stadt vor einigen Jahren dichteten. Die Norm ist nicht das Uniforme. Sondern das Sowohl-als-auch.

Oder wie uns ein Familienvater aus dem Zürcher Oberland sagte, als wir bei ihm zu Hause beim Znacht sassen: Wer in der Agglomeration wohnt, ist weg und doch nicht draussen. »Es ist Figgi-und-Müli«.

Was heisst das?

Die Agglo-Menschen arbeiten hier und wohnen dort. Und zwar ohne, dass ihre Familie zerbrechen. Mutter jobbt im Nachbarort, Vater in der City, Sohnemann geht im Dorf zur Schule, die Tochter macht im Bezirkshauptort eine Berufslehre. Denn die Agglo-Menschen haben ein Auto oder zwei, ein Abonnement für Bus und Bahn und Tram – oder alles zusammen. Der hypermobile Lebensstil, den sie pflegen, ist ein Triumph des Individualismus. Mehr noch: Er ist ein grosses Freiheitsprojekt – gerade für die berufstätigen Frauen! Seit Arbeit und Wohnen räumlich getrennt werden können, steht das klassische Ernährermodell auf tönernen Füssen.

Die Städter, und darunter wird es hier unter Ihnen einige haben, die Städter also denken nun: Pendeln, wie schrecklich! Wer tut sich das nur freiwillig an? Ihnen sei gesagt: Mehrere Millionen ihrer Miteidgenossen. Und zwar aus ganz freien Stücken.

Wer in der Agglo lebt, der ist kein Opfer!

Wer in der Agglo lebt, der braucht niemanden, der ihn von seinem Schicksal befreit!

Wer in der Agglo lebt, der braucht auch gar niemanden, der sich um ihn kümmert! Er will seine Ruhe!

Wer in der Agglo lebt, der will das! Er ist dort daheim!

Trotzdem gibt es eine grosse Leidtragende dieser Entwicklung: die Landschaft. Sie ist zersiedelt und zerstückelt. Sie ist ein zusammengewürfeltes Nebeneinander von Gross und Klein, von Alt und Neu, von ästhetisch und nützlich:

Eine Gärtnerei im Wohnquartier. Eine Neubausiedlung neben dem Schloss des mächtigsten Verlegers des Mittellands. Ein siebziger Jahre Wohnblock mit Blick auf die Schrebergärten. Ein umgebautes Einfamilienhaus mit Aussicht auf die mittelalterliche Altstadt. Eine Autogarage neben dem Kloster. Eine Terrassensiedlung – und nebenan weidet ein »Chueli«.

Ist das ein Problem?

Nicht für die Agglo-Bewohner. Obschon die Feuilletonisten die angebliche Hässlichkeit der Vororte seit Jahrzehnten beweinen, obschon ETH-Architekturprofessoren lieber gestern als morgen alle Einfamilienhaussiedlungen umpflügen und durch alteuropäische Blockrandbebauungen ersetzen wollen – Ästhetik hat keinen Einfluss auf die persönliche Befindlichkeit der Menschen in der Agglomeration.

Es gilt: Freiheit vor Design, Individualität vor Formenstrenge. Das Glück des Wohnens hängt nicht von der Ästhetik ab, sondern von der Nutzung.

Doch die immense Vielfalt der Agglomeration ist auch ihre grösste Schwäche: Eine gemeinsame Identität? Gibt es nicht. Ein politischer Konsens? Ist nicht vorhanden. Ein Zusammengehörigkeitsgefühl? Wie bitte?

Das beginnt schon bei der Wahl des Wohnorts. Bei unseren Recherchen fragten wir alle Gesprächspartner: »Wieso wohnen Sie gerade hier?« Meistens lautete die Antwort: »Das ist ein Zufall.« Wallisellen, Münchenstein oder Belfaux… Hans was Heiri.

Denn: Wer in der Agglomeration wohnt, ist ein Pragmatiker aus Prinzip.

Was also zählt für ihn?

1. Die gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr: der nahe S-Bahnhof, die nahe Bus- oder Postautohaltestelle.

2. Der Autobahnanschluss. Vergessen Sie nicht, die Agglo ist Auto-Land.

3. Die bezahlbare Wohnung, das bezahlbare Haus.

4. Und das Grün.

Also der eigene Balkon, der eigene Garten. Der Rasenblätz und die Topfpflanzen. Das Grün ist die persönliche Oase. Und wem dies nicht reicht, der spaziert in die nahen Hügel. Dort findet die Schweizerin, findet der Schweizer das höchste Gut von allen – seine Ruhe.

Und so könnte man mit der pathetischen Formel schliessen: Die Agglomeration ist die Schweiz. Sie verkörpert die Werte, die dieses Land stark machten: Individualismus, Eigenverantwortung und Föderalismus!

Doch es gibt da ein Problem – den Boden.

Der Boden ist eine endliche Ressource. Das ist nicht nur eine Floskel. Nein, im kleinen Land, in dem erst noch ein Grossteil der Fläche unbewohnbar ist, ist dies eine bestimmende Realität.

Also, was tun?

Hier kommt die Politik, also auch Sie, ins Spiel. Und mit Ihnen Ihr Agglo-Programm. Als Gast sollte man ja nicht unhöflich sein, aber lassen Sie es mich unverblümt ausdrücken: Mit diesem Papier gewinnen Sie in der Agglomeration kein Geranienkistchen!

Die Probleme beginnen mit dem Kernsatz: Gemeinsam geht es besser.

Das klingt sympathisch. Und tatsächlich: die Kirchturmpolitik, wie sie kleine wie grosse Gemeinden, und an vorderster Front die Kernstädte pflegen, treibt seltsame Blüten. Braucht jede Gemeinde ihr eigenes Gewerbegebiet? Braucht jede Gemeinde ihre eigene Mehrzweckhalle? Und muss ein neuer Kunstleuchtturm »umsverrecken« auf eine enge Parzelle im Zürcher Uniquartier gezwängt werden? Stünde dieser Prachtbau nicht besser in Schlieren?

Die Antworten lauten: Nein. Nein. Und nochmals: Nein.

Nur: muss man deswegen alles über einen Leist schlagen? DIE Agglomeration gibt es nicht.

Oder grundsätzlich gefragt: Wie soll man das Gemeinsame eines Gegenstands finden, wenn sich der Gegenstand gerade dadurch auszeichnet, dass er kein Gemeinsames kennt?

Härkingen, Dürnten oder Vuadens, Wallisellen, Münchenstein oder Belfaux: Was eint alle diese Gemeinden? Ausser, dass sie von den Statistikern demselben Siedlungstyp zugeordnet werden? Und müsste man, wenn von Agglo die Rede ist, nicht auch Liestal dazu zählen, ein Vorort von Basel? Oder Basel selber – als Vorort von Zürich?

Die föderalistische Schweiz braucht föderalistische Lösungen für ihre föderalistischen Probleme. Was passiert, wenn man eine Lösung für alle und alles durchboxen will, können Sie bei der Umsetzung der Zweitwohnungsinitiative studieren – es endet in einem Verfassungsbruch!

Oder die Gebietsreformen. Wenn nicht einmal zwei Kantone, die für alle Nicht-Basler sowie ein und dasselbe sind, sich zusammenraufen können, um eine Fusion nur mal anzudenken – wie sollen das Aargauer und Zürcher, Freiburger und Waadtländer schaffen? Schliesslich schwappt auch dort der Boom des einen Kantons in den anderen.

Wer mehr Parlamente in den Gemeinden fordert, erhält damit zwar den Applaus der Demokratietheoretiker. Keine Frage: Gemeindeversammlungen in De-facto-Städten mit 20’000 Einwohnern leiden unter einem Legitimitätsproblem, sie sind anfällig für Zufallsentscheide, für die Launen des Versammlungsleiters. Aber wer, bitteschön, soll in diesen Parlamenten sitzen, wenn schon mittlere Gemeinden grösste Mühe haben das Personal für ihre Mini-Exekutiven zu finden?

Und wer, wie Sie das vorhaben, eine vierte Staatsebene ins Föderalismusgebäude Schweiz einziehen will, erfreut damit vielleicht die Rechtsprofessoren und ihre Studenten.

Aber treiben diese Frage die Agglo-Menschen um?

Nein!

Eine erfolgreiche Agglo-Politik ist nicht so sehr eine Kopf-, sondern viel mehr eine Bauchsache. Sie ist vermutlich auch kein geeignetes Wahlkampfvehikel. Sie ist aufwändig, lässt sich nicht auf knackige Slogans reduzieren. Es ist eine jahrelange Knochenarbeit.

Wer Wähler in den Agglomerationen gewinnen will, muss sie zuallererst fragen: Was beschäftigt euch?

Von oben nach unten, von der Zentrale in die Aussenstellen, dem ganzen Land dieselben Rezept verordnen – nirgendwo ist diese Strategie aussichtloser als in den individualistischen Vororten. Es braucht verschiedene Lösungen für verschiedene Orte. Ein Wettbewerb der Ideen. So vielfältig wie die Agglomerationen selber.

Aktive Bodenpolitik, aktive Wohnpolitik, Mieterschutz. Das sind linke Instrumente aus den linken Kernstädten für linke Wähler in den linken Städten. Dort finden sie politische Mehrheiten, dort funktionieren sie – mehr oder minder…

Für die Agglo-Bewohner in Wallisellen, Münchenstein oder Belfaux klingt dies aber schnell nach Ideologie. Nach Interventionismus. Nach einem allzustarken Staat. Nach einem Verlust an Freiheit.

Was tun? Ganz einfach: den Bulldozer wieder in die Garage stellen und mit Köpfchen agieren.

Nehmen Sie das Beispiel des durch und durch bürgerlichen Kantons Zürich. Er sagte Ende September Ja zu einer Änderung des Planungs- und Baugesetzes. Die Gemeinden können in ihren Gestaltungsplänen einen Mindestanteil an preisgünstigem Wohnraum festlegen. Der Clou: sie können, sie müssen nicht. Das Subsidiaritätsprinzip gilt: Probleme werden dort gelöst, wo sie anfallen.

Oder die Revision des Raumplanungsgesetzes auf eidgenössischer Ebene. Mit ihrer Landschaftsschutzinitiative setzten die Umweltschutzverbände gehörig Druck auf. Schliesslich zogen sie aber das Begehren zurück, weil einige ihrer zentralen Anliegen berücksichtig wurden. Unter anderem die sogenannte Mehrwertabgabe.

Kurzum: Eine Agglo-Politik macht in einem bürgerlichen Land nur dann Sinn, wenn sie – zumindest im Ansatz – mehrheitsfähig ist. Sonst bleibt sie ein Glasperlenspiel.

Doch: die Agglomerationen zu wichtig, um sie aufzugeben. Sie sind die Mehrheitsschweiz. Es war in Orten wie Dübendorf, Dietikon oder Opfikon, wo am 9. Februar die SVP-Initiative die entscheidenden Stimmen gewann. Orte also, wo der Umbau des Landes am stärksten zu sehen und spüren ist. Orte, wo das Daheim plötzlich ein anderes ist, wo Identitäten bröckeln – und wo als Reaktion darauf, Zuflucht im Nationalismus gesucht wird.

Wie also sollte eine kluge Agglo-Politik aussehen:

1. Sie muss den grossen Wurf vergessen.

2. Sie muss bei den Menschen und ihren Befindlichkeiten ansetzen.

3. Sie muss die herrschenden Realitäten akzeptieren: Föderalismus, direkte Demokratie, bürgerliche Mehrheiten.

Nur so lassen sich Antworten auf die Frage aller Fragen finden: Wie können wir uns in einer 8 bis 10 Millionen-Schweiz organisieren, ohne dass uns unsere Freiheiten und unsere Ansprüche in die Quere kommen?

 

Ich danke Ihnen für Ihre Aufmerksamkeit.

 

Bild: twitter.com/petarmarj

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31. März 2014

SRF 3 macht Agglo

Mehr als jeder Zweite wohnt in der Agglomeration, aber kaum einer gibt das gerne zu. Wer in der Agglo wohnt, entscheidet mit dem Kopf und nicht mit dem Herz: Die Wohnung ist zahlbar, die Natur nahe und die Züge fahren oft. Zum Auftakt der Schwerpunktwoche »SRF 3 macht Agglo« besucht die Sendung »Input« eine typische Agglo-Siedlung in Bülach und will wissen: Wohnen Sie gerne hier? Als Reiseführer im Gepäck hatten die Radiomacher unser Buch »Daheim«.

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22. Februar 2014

Medientalk Masseneinwanderung

Welche Rolle haben die Medien im Vorfeld der Abstimmung zur Masseneinwanderungs-Initiative gespielt? Und – daraus abgeleitet – wie haben sich die Medien nach dieser Debatte verhalten?

Diese Fragen lösten in den vergangenen Tagen ein grösseres Medienecho aber auch Irritation aus – etwa beim Tages Anzeiger, der NZZ oder in den Sonntagsmedien.

Zu Gast im Medientalk sind: Zum einen Matthias Daum, er ist der Leiter des Schweizer Büros der Deutschen Wochenzeitung «Die Zeit». Und Daniel Foppa, er ist Ressortleiter Inland beim «Tages Anzeiger».

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12. Februar 2014

»Ich habe mich fürchterlich geärgert«

Eine Abstimmung zum Haare raufen: Matthias Daum, seit kurzem Schweiz-Chef von “Die Zeit”, regte sich nicht nur über das Ja zur Masseneinwanderungsinitiative auf, sondern auch über sich selber. Den Journalisten sei es nicht gelungen, die Vorteile der Zuwanderung zu erklären. Als Reaktion produzierte die “Zeit” für heute Donnerstag eine eigene Schweiz-Titelgeschichte – samt kämpferischem Manifest. Im Interview spricht der 34-Jährige zudem über seinen neuen Job und das Verhältnis zu Spin-Doctors und PR-Leuten. Interview auf persoenlich.com
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11. Februar 2014

Agglomerationen als Meinungsmacher

Das Abstimmungs-Resultat zur Masseneinwanderungs-Initiative war extrem knapp. Man weiss, die Städte waren grösstenteils dagegen und die ländlichen Regionen haben dafür gestimmt. Heute wurde jedoch auch klar, dass die Schweizer Agglomerationen am Sonntag erstmals gegen die Personenfreizügigkeit gestimmt haben. Kurzes TV-Interview in der Sendung 10vor10 

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24. November 2013

Die Verteidigung der Agglomeration

Die Agglo sei hässlich und bünzlig, besagt das Klischee. Matthias Daum und Paul Schneeberger, Autoren des überraschenden Buchs «Daheim», entdecken auf ihrer Reise durch die Vororte eine dynamische Welt mit höchst flexiblen Bewohnern.

Das grosse Interview in der Berner Zeitung.

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20. November 2013

Interview auf SRF 1

SRF 1 meint zu »Daheim«: »Ein Buch, das einem die Augen öffnet.« Hier ist die Besprechung und das kurze Interview nachzuhören: SRF 1 »Daheim«